Homosexualität und Bibel – oder: Wie denkt Gott über Homosexualität?

Auf der Startseite schrieb ich, dass es auf meiner Homepage nicht um Grundsatzdiskussionen und Streitfragen gehen soll. Gemeint sind die nicht enden wollenden, hitzigen Diskussionen darüber, was die Bibel über Homosexualität sagt (oder auch nicht). In der Regel endet der Disput in einer unschönen Schlammschlacht, derer wir uns als Christen eigentlich schämen sollten. Und da ich ein friedliebender Mensch bin und es allen recht machen möchte, sollte ich diesen Beitrag eigentlich gar nicht schreiben.

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Identität

Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

Erasmus von Rotterdam (1469 – 1536), holländischer Theologe, Philologe und Humanist

Ungefähr 500 Jahre alt ist dieses Zitat, aber gerade in Bezug auf die beiden letzten Beiträge topaktuell! Eine treffendere Zusammenfassung gibt es wohl nicht…

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Homosexualität verstehen

Wer erstmals mit Homosexualität im näheren Umfeld konfrontiert wird, ist meist total überfordert. Vor allem dann, wenn das Thema bisher tabu war, gibt es nur ein diffuses Bild, geprägt von den Meinungen anderer, die aber oft auch nur vom grünen Tisch reden. Im Fall der eigenen Mitbetroffenheit wird schnell klar, dass die Thematik nicht mal eben mit ein, zwei frommen Sätzen abgetan werden kann. Denn „das Problem“ ist in diesem Fall ein Mensch, der uns wichtig ist. Was also sollten wir wissen, um mit „dem Problem“ angemessen umgehen zu können, es zu verstehen?

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Unerhört! – Tabus in der Familie

Das ist ja unerhört! Mal ehrlich: hast du nicht auch diesen Satz schon voller Entrüstung gesagt (oder doch nur gedacht) in Bezug auf homosexuelle Menschen? Oder zumindest schon oft gehört, besonders im christlichen Umfeld? Da wird es zum Skandal, wenn sich ein Kind aus einer Vorzeigefamilie – unter Umständen erst im Erwachsenenalter – plötzlich outet. Und das sind in den letzten Jahren bemerkenswerterweise unerhört viele und scheinen immer mehr zu werden. Dann ist vom Zeitgeist die Rede, der auch vor den bibeltreuen Gemeinden nicht Halt macht. Aber in deiner Familie ist ja noch alles in Ordnung. Da kommt – Gott sein Dank! – ja so was Unerhörtes nicht vor…

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Der dunkle Engel

Wie bitte? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Sind Engel nicht immer hell dargestellt? Und selbst wenn man mit diesen geflügelten Wesen so seine Schwierigkeiten hat: denken wir bei Engeln nicht automatisch an Wesen, die Licht ins Leben bringen? Die helfen, beschützen, befreien? Ein dunkler Engel dagegen wirkt bedrohlich, angsteinflößend, nicht vertrauenswürdig.

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Gesunder Glaube

„In Krisenzeiten gibt der Glaube den nötigen Halt und ist eine sehr wertvolle Hilfe.“ Diesen Satz hört man immer wieder. Ich habe ihn selbst oft genug gebraucht. Inzwischen gehe ich mit diesem Satz vorsichtiger um, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade der Glaube – oder besser gesagt, meine Art zu glauben, also meine Frömmigkeit – auch ganz schön hinderlich werden kann.

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Resilienz

Im vorigen Blog ging es um die Phasen der Krisenbewältigung. Dabei haben wir den Idealfall betrachtet, in dem es am Ende der Krise wieder aufwärts geht. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Es gibt genügend Gegenbeispiele von verbitterten, verzweifelten und hoffnungslosen Menschen, die an ihrer persönlichen Lebenskrise zerbrochen sind. Der Verlauf einer Krise hängt entscheidend von den sogenannten Resilienzfaktoren ab, also davon, welche Kraftquellen zur Verfügung stehen, die Krise zu bewältigen und sogar als Entwicklung zu nutzen. Auch wenn jeder Mensch diesbezüglich von Natur aus unterschiedliche Startbedingungen hat, ist es doch möglich, ungeahnte Ressourcen zu nutzen, wenn man sie sich bewusst macht und den Umgang damit trainiert.

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Krisenbewältigung

Krisen sind Chancen! Diesen Satz hört man immer wieder. Wenn allerdings gerade die eigene Welt zusammenbricht, klingt er wie eine leere Phrase. Für den Partner droht nach dem Outing des geliebten Menschen schließlich der ganze bisherige Lebensentwurf zu scheitern. Auch für Eltern gleicht es einem Erdbeben, wenn das Kind sich outet, unabhängig davon, ob es noch jugendlich oder schon erwachsen ist. Was muss passieren, damit aus der Krise wirklich eine neue Chance wird? Was kann man selbst dazu beisteuern, dass man gestärkt aus der Krise hervorgeht?

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